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Ein Leben im Zeichen des Friedens


  • 27) Urlaub, aber nicht in Italien

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    Italien war grundsätzlich der Inbegriff für den Sommerurlaub, denn der war auch der einzige wirkliche Urlaub im Jahr. Da wollte man keine Experimente machen. Man wusste, was man zu erwarten hatte und wusste, das wird die Erwartungen an Erholung, Geselligkeit und kleinen Abenteuern ausreichend erfüllen. Es gab nur zwei Ausnahmen. Ich habe keine Ahnung, was…

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  • 26) Urlaub in Italien

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    Durch den Nebenverdienst meiner Mutter konnte man sich nun auch einen Sommerurlaub leisten. Campingurlaub in Italien. Wow. Also so richtig im Ausland. Fremde Länder, in diesem Fall Österreich und Italien, und fremde Kulturen. Fremdes Essen, fremdes Geld. Alles fremd halt. Da galt es sich entsprechend vorzubereiten. Irmgart und Anton hatten da schon Erfahrung und Harald,…

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  • 25) Die Angst

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    Von Kleinkindesbeinen an war ich ein eher ängstlicher, am Rockzipfel hängender, Bursche. Manchmal hilft eine gesunde Angst auch vor einigen Dummheiten, die man anschließend schwer bereuen würde. So zum Beispiel als mein Schulfreund Heinzi, in seiner Verkörperung als Winnetou, mit mir, der Verkörperung von Old Shatterhand, unbedingt die Szene der Blutsbrüderschaft nachempfinden wollte. Dazu sollten…

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  • 24) Weihnachten

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    Weihnachten, der Quell der Freude und Besinnlichkeit. Bei uns zu Hause an Heilig Abend immer ein Quell des Familienstreits. Durch selbst gemachten Stress, lagen die Nerven eigentlich immer blank. Am schönsten war die Zeit vor und nach dem Heiligen Abend. Zum Weihnachtsbaumkauf durfte ich meistens mitgehen. Das war für mich so schön, da ich mit…

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  • 23) Schule im Buchenbusch – kindlicher Teil

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    Wie schon erwähnt, hatte ich es trotz beharrlich schlechter Leistungen auf eine weiterführende Schule geschafft. Der Umstand, dass die Realschule im Ortskern von Neu-Isenburg wegen eines erheblichen Sanierungsstaus nicht mehr genutzt werden konnte, hatte die Stadt veranlasst im Ortsteil „Buchenbusch“ eine Art Behelfsschule zu errichten. Es handelte sich um Baracken mit jeweils zwei Klassenräumen rechts…

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  • 22) SCN

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    Wie schon in einem anderen Kapitel erwähnt, hatte der Schwimmsport einen hohen Stellenwert für die Familie und insbesondere für meinen Vater. Die Erfolge meiner Schwester galt es nach Möglichkeit zu überbieten. Wer konnte da besser geeignet sein als der einzige männliche Nachkomme, also ich. Ich wurde daher mit ca. 8 Jahren zum Mitglied im Schwimmclub…

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  • 21) Die Modelleisenbahn

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    Mein Vater hatte ja, sehr zum Entsetzen meiner Mutter, eine Modelleisenbahn in der Zwei-Zimmer Wohnung angeschleppt. Diese wurde dann in die Verbannung geschickt und musste in Kartons auf den Tag ihrer Wiedererweckung warten. Der Tag kam, als nun im eigenen Haus ein geeigneter Kellerraum vorhanden war. Darin befanden zwar auch noch Regale für allerhand Eingemachtes…

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  • 20) Die Hochzeit meiner großen Schwester

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    Als meine älteste Schwester ins heiratsfähige Alter kam, war ich immer noch ein Kind. Auch für sie endete die Zeit der Partys mit dieser merkwürdigen Rock and Roll Musik. Vorgeführt von irgendwelchen gegelten Typen in viel zu engen Hosen und mit merkwürdigen Frisuren. Und dann noch diese komischen Bewegungen, die die da so machten, wenn…

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  • 19) Frau Diewisch

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    Es kam der Moment als unser Untermieter, das Ehepaar Zucker, meinen Eltern mitteilte, dass sie jetzt adäquaten, bezahlbaren Wohnraum gefunden hätten und ausziehen würden. Das war schlecht für meine Eltern, da sie auf die Miete angewiesen waren. Es musste also ein Nachmieter gefunden werden. Der Nachmieter war eine Nachmieterin mit Namen Angela Diewisch. Eine aus…

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  • 18) Die Liebe meiner Eltern

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    Ich bin mir ganz sicher, dass sich meine Eltern wirklich ehrlich geliebt haben. Bis dass der Tod sie schied. Natürlich musste die Leidenschaft dem täglichen Leben Tribut zollen. Und ganz klar, man war nicht ständig schmusig unterwegs. Als Kind nimmt man auch vieles nicht wahr oder es wird vor einem verborgen. Vor allen Dingen die…

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